Strategie für eine integrierte örtliche Entwicklung

Gemäß Artikel 62 der EMFF-VO kann der EMFF in den Fischwirtschaftsgebieten im Rahmen einer Gesamtstrategie intervenieren. Deren formale Inhalte sind in Artikel 33 der ESI-VO festgelegt.

Damit Vorhaben im Fischwirtschaftsgebiet gefördert werden können, müssen entsprechend:

  • eine genehmigte Strategie existieren
  • die Vorhaben mit deren Zielen übereinstimmen

Die Strategie soll laut Artikel 60 der EMFF-VO:

  • eine optimale Einbindung des Fischerei- und Aquakultursektors in die nachhaltige Entwicklung der Fisch- und Aquakulturwirtschaftsgebiete an den Küsten und im Binnenland bewirken
  • sicherstellen, dass die örtliche Bevölkerung umfassend von den Möglichkeiten profitiert und die Chancen nutzt, die die Entwicklung des maritimen Bereichs, der Küsten und der Binnengewässer bietet, und insbesondere kleine und schrumpfende Fischereihäfen dabei unterstützen, ihr Meerespotenzial durch den Ausbau einer diversifizierten Infrastruktur voll auszuschöpfen.

Die Strategie ist auf den festgestellten Bedarf und die Möglichkeiten des Fischwirtschaftsgebiets sowie auf die Prioritäten der Union abzustimmen; sie kann gezielte Maßnahmen wie auch umfassende Ansätze zur Diversifizierung der Fischwirtschaftsgebiete enthalten und muss mehr als eine reine Zusammenstellung von Vorhaben oder Aufzählung von Sektormaßnahmen sein.

Strategie 2015: Strategie.pdf (4.615 KB)